Lockdown "light"

Die seit dem 2. November 2020 geltenden Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung sind sicherlich wichtig und richtig stellen die Musik in Rheinland-Pfalz jedoch erneut vor große Herausforderungen. Zwar kann der außerschulische und schulische Musikunterricht weiterhin stattfinden, für AmateurmusikerInnen und Soloselbständige bleibt die Lage jedoch weiterhin extrem schwierig.

Die Unterstützungen seitens des Bundes mit bis zu 75% Prozent des Umsatzes im November 2019 oder im Jahresdurchschnitt (Helge sei Dank) sind immerhin ein Anfang. Auf die verpflichtende Zuhilfenahme von Steuerberatungen wurde mittlerweile bis zu einem Freibetrag nachträglich verzichtet. Nachdem diese Berufsgruppe seit März widerholt durch das Raster gefallen war, kann ein Fördermonat leider trotzdem nicht die existentiellen Nöte vieler Kulturschaffenden beheben.

Hart und vergleichsweise ungerecht trifft es wiederum die Live-Clubs, Theater, Konzertsäle, Aufführungsstätten, und gesamte Gastronomie, die trotz schlüssiger und funktionierender Hygienekonzepte allesamt schließen mussten. Die gesamte Musikszene in Rheinland-Pfalz steht damit vor gravierenden strukturellen Einschnitten, die in ihrem Ausmaß und ihrer langfristigen Wirkung nicht absehbar sind. 

Eine Übersicht über Förderprogramme gibt es wöchentlich aktualisiert auf der Website des Kulturbüro RLP.

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